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Konferenz-Unsinn

Die Technik kann’s, und das Personal ist da. Also schaltet das Erste zum Vorrundenende hin und her. Genuss geht anders.

Von Michael Meyen

Zwei Spiele zur gleichen Zeit, und schon kommt die öffentlich-rechtliche Übertragungsmaschine ins Stottern. Erst Chile gegen Robben. Endspiel um den Gruppensieg. Brasilien vermeiden, Spannung pur. Was macht das Erste? Schaltet um zum Ananas-Cup, sobald irgendein Tiki-Taka-Urlauber gegen Australien trifft. Dreimal, Zeitlupe, Zeitlupe, Zeitlupe. Wer zum Teufel will das sehen?

Am Abend kommt es noch dicker. Nix mit Brasilien live. Immer wieder drei Minuten Kroatien vs. Mexiko, wo schon das normale Tempo wie Zeitlupe aussieht. Verpasst: Tor zwei in Brasilia und auch Tor drei. Das Erste nicht besser als Youtube. Dazu Kommentare aus der Steinzeit. „Er hat einen Schuss wie ein Pferd“, sagt Steffen Simon über Hulk. Ja. Das hat noch gefehlt.

 

Über Michael Meyen

Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU

Ein Kommentar zu “Konferenz-Unsinn

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23. Juni 2014 von in Gesehen und getaggt mit , , , .

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