Munich Media Watch

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Die sozialen Netzwerke und deren Rolle für den Journalismus

Wie wird der Journalismus von morgen aussehen? Das „Global Media Forum“ ist ein wichtiges Medientreffen. Jedes Jahr werden dort spannende Fragen über die Zukunft der Medien diskutiert. Die dreitägige Veranstaltung sollte sich kein Medienprofi und die, die es werden wollen, entgehen lassen.

Von Andrea Lindner

Mit sozialen Netzwerken und deren Rolle für den Journalismus beschäftigt sich in der kommenden Woche das siebte „Global Media Forum“ der Deutschen Welle. Die dreitägige Veranstaltung steht unter dem Motto „Von Information zu Partizipation – Herausforderungen für die Medien“ und beginnt am Montag in Bonn.

Im Mittelpunkt steht die Frage, was eine „Demokratisierung von Nachrichten und Gesellschaften“ sowohl für die Berichterstattung als auch für die öffentliche Meinungsbildung und die Art der Regierungsführung bedeutet. Zu dem Treffen erwarten die Organisatoren rund 2.000 Teilnehmer aus über 100 Ländern. Dazu gehören Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), der Axel-Springer-Vorstandsvorsitzende Matthias Döpfner sowie die Soziologin Auma Obama, Halbschwester von US-Präsident Barack Obama.

Pressebild GMF

Offizielles Plakat der Veranstaltung

Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, hatte am Montag im Bonner „General-Anzeiger“ erklärt, er wolle das Global Media Forum zu einem der wichtigsten Medientreffen weltweit machen. Zugleich betonte er, der deutsche Auslandssender wolle sich künftig „noch besser dem internationalen Markt öffnen, sich noch stärker auf Menschen im Ausland auszurichten, die sich für Deutschland interessieren“. Dazu solle im April 2015 ein „konkurrenzfähiger englischsprachiger Fernsehkanal“ gestartet werden.

Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet passt die Frage, wie sich soziale Netzwerke auf den Journalismus auswirken perfekt: Auf Twitter läuft zum Beispiel viel auf Englisch. So gelangen immer wieder Shitstorms von Twitter oder anderen Netzwerken in unsere deutschen Medien. Letztes Jahr gab es zum Beispiel einen Shitstorm gegen das Modelabel Abercrombie & Fitch. Der Shitstorm entstand auf Twitter, ging in Facebook und auf Youtube weiter und wurde durch diese immer wieder angeheizt. Viele Medien berichteten darüber.

Welche Rollen spielen die soziale Netzwerke also für den Journalismus? Wie wird der Journalismus von morgen aussehen? Welche Herausforderungen müssen Medienleute bewältigen? Ich werde gespannt auf die Ergebnisse der Tagung warten.

Weitere Informationen findet ihr hier.

Über Andrea Lindner

Andrea (22) studiert an der LMU München Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Neben dem Studium arbeitet sie u.a. für die SZ oder focus.de

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27. Juni 2014 von in Aufgefallen und getaggt mit , , , , , .

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